Fahrlexikon A bis D - Wikipedia für Fahrschüler:innen
In unserem Fahrschul-Lexikon findest Du eine alphabetische Sammlung von A bis D der wichtigsten Verkehrsbegriffe. Dabei wird dir alles kurz, verständlich und einfach erklärt.

A
ABS (Antiblockiersystem)
Begriff: ABS
Definition: Sicherheitssystem, das ein Blockiren der Räder verhindert. Somit bliebt das Fahrzeug während der Notbremse lenkbar.
Tipp vom Fahrlehrer: Das ABS verhindert lediglich ein Blockieren der Räder. Es bremst jedoch nicht für dich. Du musst daher im Gefahrenfall von Anfang an voll auf die Bremse treten um deinen Bremsweg so kurz wie möglich zu halten. In der Fahrschule Zürich üben wir die Notbremsung während deiner Fahrstunden.
Abbiegen
Begriff: Abbiegen
Definition: Richtungswechsel nach links oder rechts.
Tipp vom Fahrlehrer: Vor jedem Abbiegen musst Du die Blicksystematik anwenden und deinen Blinker stellen.
Anhalteweg
Begriff: Anhalteweg
Definition: Der Anhalteweg beginnt beim Erkennen der Gefahr und endet, wenn das Fahrzeug vollständig stillsteht. Je schneller du fährst, desto länger der Anhalteweg.
Praxisbeispiel: Innerorts mit 50 km/h sind das dann etwa 25-30 Meter.
Tipp vom Fahrlehrer: Anhalteweg = Reaktionsweg + Bremsweg. Rechne grob: (Geschwindigkeit durch 10)x2 für den Bremsweg. Achte auf den Verkehr; mit guter Bremsbereitschaft wird der Reaktionsweg um einen Drittel verkürzt. Dies verkürzt automatisch auch deinen Anhalteweg!
Abstand
Begriff: Abstand
Definition: Abstand bedeutet die sichere Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug, die dir Zeit zum Reagieren gibt.
Praxisbeispiel: Mit 50 km/h sind etwa 25 Meter Abstand nötig.
Tipp vom Fahrlehrer: Halte immer genügend Abstand. 2 Sekunden oder halber Tacho. Bei 100 km/h wären das dann mindestens 50 Meter.
Autobahneinfahrt
Begriff: Autobahneinfahrt
Definition: Als Autobahneinfahrt wird der Beschleunigungsstreifen auf der Autobahn bezeichnet.
Praxisbeispiel: Immer gleich schnell fahren wie der Verkehr auf der Autobahn fährt.
Tipp vom Fahrlehrer: Im Notfall auf keinen Fall eine Vollbremsung machen am Ende des Beschleunigungsstreifen. Viel besser ist auf dem Pannenstreifen weiter zu fahren. Das üben wir während deinen Fahrstunden in Zürich.
B
Bahnübergang
Begriff: Bahnübergang
Definition: Ein Bahnübergang ist eine Kreuzung zwischen Strasse und Schiene, meistens mit einem Lichtsignalen. Ganz selten mit Schranke allein. Unüberwachte Bahnübergänge sind in der Schweiz verboten und nicht mehr in Betrieb.
Praxisbeispiel: Wenn der Zug herannaht blinkt das Lichtsignal zuerst 12 Sekunden lang. Anschliessend gehen während 10 Sekunden die Barrieren nach unten.
Tipp vom Fahrlehrer: Nur auf den Bahnübergang fahren wenn Du sicher bist dass Du nicht darauf stehen bleiben musst. Im VKU Zürich machen wir viele Praxisbeispiele und erzählen dir was Du machen musst wenn Du auf dem Bahnübergang eingeschlossen bist.
Beobachtung
Begriff: Beobachtung
Definition: Unter Beobachten versteht man das bewusste Kontrollieren des Verkehrsgeschehens um dich herum mittels Innenspiegel, Seitenspiegel und Seitenblick.
Praxisbeispiel: Vor jedem Spurwechsel oder Abbiegen musst Du Beobachten!
Tipp vom Fahrlehrer: Wer nicht beobachtet gefährdet sich selber und andere.
Bremsbereitschaft
Begriff: Bremsbereitschaft
Definition: Der Fahrzeugführer stellt sich mental auf die Gefahr ein und setzt präventiv seinen rechten Fuss bereits auf das Bremspedal und erstellt somit eine Bremsbereitschaft.
Praxisbeispiel: Indem Du Bremsbereitschaft erstellst kannst Du deinen Anhalteweg erheblich verkürzen. Der Geschwindigkeitsabbau ist nicht linear sondern progressiv. Daher ist es essentiell dass Du möglichst früh richtig auf die Bremse trittst!
Tipp vom Fahrlehrer: Wir üben die Notbremsung während deinen Fahrstunden in Zürich. An deiner praktischen Autoprüfung ist die Notbremsung ein Manöver, das Du beherrschen musst.
Bremsweg
Begriff: Bremsweg
Definition: Der Bremsweg ist die Strecke vom Betätigen der Bremse bis zum Stillstand des Fahrzeugs.
Praxisbeispiel: Bei 50 km/h auf trockener Fahrbahn beträgt er rund 25 Meter. Bei Glatteis ist der Bremsweg bis zu 10 Mal länger! Bei nasser Strasse beträgt der Anhalteweg bei 30 km/h = 9 Meter (3×3) Mit 50 km/h 25 Meter (5×5) Bei trockener Fahrbahn wird der Bremsweg um einen Viertel reduziert.
Tipp vom Fahrlehrer: Verdoppelt sich die Geschwindigkeit, vervierfacht sich der Bremsweg!
Blicksystematik
Begriff: Blicksystematik
Definition: Das korrekte Benutzen der Spiegel sowie die Kontrolle des toten Winkels vor dem Abbiegen
Praxisbeispiel: Vor jedem Abbiegen und vor jedem Spurwechsel musst Du die Blicksystematik korrekt anwenden. (Innenspiegel, Seitenspiegel, Seitenblick) Nur so bist Du sicher dass niemand neben dir ist und Du sicher deine Richtungsänderung machen kannst.
Blinker
Begriff: Blinker
Definition: Als Blinker bezeichnen wir den Hebel links beim Lenkrad. Das Gesetz schreibt vor: „Jede Richtungsänderung ist anzuzeigen“
Praxisbeispiel: Wenn Du aus einem Kreisel herausfahren möchtest, musst Du den Blinker rechts stellen um deine Ausfahrt anzuzeigen.
Tipp vom Fahrlehrer: Achte immer dass Du mit deinem Blinker Klarheit schaffst und niemanden verwirrst.
Busspur
Begriff: Busspur
Definition: Gelb markierter Fahrstreifen, welcher für Busse im öffentlichen Verkehr reserviert ist.
Praxisbeispiel: Während deinen Fahrstunden in Zürich wirst Du auf Tramgleise und Busspuren treffen.
Tipp vom Fahrlehrer: Du darfst über einen Busstreifen abbiegen aber nicht darauf herumfahren.
C
C Kategorie (Lastwagen)
Begriff: Kategorie C
Definition: Motorwagen, ausgenommen jene der Kategorie D, mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3500 kg; Fahrzeugkombinationen aus einem Zugfahrzeug der Kategorie C und einem Anhänger, dessen Gesamtgewicht 750 kg nicht übersteigt
Praxisbeispiel: Lastwagen, die schwerer sind als 3500 kg und kein Bus ist.
Tipp vom Fahrlehrer: Mindestalter: 18 Jahren. Du musst vorher die Kategorie B (Auto) gemacht haben.
D
Defensiv Fahren
Begriff: Defensiv fahren
Definition: Defensiv fahren ist eine Fahrweise, die aufgrund der zurückhaltenden und besonders vorausschauenden Fahrweise das Ziel hat, sich sicher und unfallfrei im Strassenverkehr zu bewegen.
Praxisbeispiel: Besonders wenn Du deine Fahrstunden in einer Fahrschule in Zürich machst, musst Du defensiv fahren. Somit hast Du stets den Verkehr vor- und hinter dir im Auge. Ausserdem reagierst Du rechtzeitig und verlangsamst frühzeitig. Aber auch beim Beschleunigen bist Du zurückhaltend.
Tipp vom Fahrlehrer: Defensiv fahren hat nur Vorteile. Du bist so sicherer unterwegs. Ausserdem ist es komfortabler für deine Beifahrer. Achte vor allem an deiner praktischen Autoprüfung in Zürich dass Du das defensive Fahren anwendest.
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